One World

Heute gings endlich los… Nachdem ich noch Besuch aus Germany hatte, waren die letzten Tage doch garnicht mehr sooo schlimm. Clara hat sich auf ihrem Stop-Over-Trip fröhlich die City angeguckt und ich konnte ihr Abends noch das Nightlife von Hong Kong zeigen. Freitag war dann mein letzter Abend und das wurde gebührend gefeiert…
Nach einem kleinen Abstecher im „tivo“ (Kleiner Tipp: 3 Häuschen weiter ist nen 7-Eleven, da gibts das Heineken für 1/5 des Preises 😉 …) gings in den „Kee Club“. Großes Kino – nette Atmosphäre, Granaten-Musik und leuchtende Gin-Tonics gefielen nicht nur meinem Besuch. Aber da war noch lange nicht Schluss, denn direkt danach gings ins „drop“, um ein letztes Mal Hong Kongs Club-Kultur zu erleben… Da Clara aber etwas gejet-lagt war, haben wir um 3 schon Schluss gemacht und ich konnte amstag früh genug aufstehen, um mein Köfferchen zu packen.. Fühlte sich zu diesem Zeitpunkt bleischwer an… Wirklich bleischwer.

Aber der Tag war ja noch lange nicht zu Ende. Es ging nach Sha Tin, denn Clara wollte unbedingt noch ein Horserace in HK sehen. Zwar ist Sha Tin nicht ganz so publik wie der Racecourse in Happy Valley, aber Samstag gabs nunmal keine Wahl. Also gings ab in die MTR und ab nach Sha Tin, wo wir uns noch 2-3 Rennen angeguckt haben. Und Sha Tin war wirklich anders: Kaum Expats, kein Bier, kein McDonalds, sondern nur spielsüchtige Chinesen… Naja, für die Erfahrung wars bestimmt nicht schlecht!
Was gut an Sha Tin ist, dass man das ganze einfach mit etwas „Kultur“ verbinden konnte, denn direkt in der Nähe befand sich die „10.000-Buddha-Monastery“, eine Institution, die sich damit schmückt, wirklich 10.380 Buddhas zu beherbergen. Natürlich sind die nicht alle groß und gold, aber der Eingang wurde definitiv von ziemlich kitschigen, großen goldenen Buddha-Statuen geschmückt, wo keine der andeen glich…

Abends wurde dann noch kräftig geshoppt, Clara’s Koffer hatte die 28-kg Schallgrenze (noch) nicht durchbrochen… und dann hieß es auch schon: Auf gehts zum Flughafen. Whao – das ging dann doch irgendwie ziemlich schnell. Auf einmal war alles „das letzte mal xxx in Hong Kong“. 4 Monate, die isch momentan anfühlen wie ein verrückter Traum. Irgendwie will es noch nicht in meinen Kopf, dass auf einmal alles vorbei ist – irgendwie fühlte es sich vor 3 Tagen noch so ewig lange an. Komisch, aber jetzt sitze ich schon auf dem Flughafen in Dubai und merke, dass diese Welt wirklich verschieden ist. Hier ist alles voller Araber, Schwarzer, ein paar verstörter Chinesen, die glaube ich die Welt nicht mehr verstehen und deutschen Pauschaltouristen… Seltsam. China kam mir so fremd und anders vor, aber je mehr Orte man besucht, desto mehr merkt man, dass die Welt verdammt verschieden ist und keine Kultur der anderen gleicht. Ich frag mich gerade, wie wohl ein Auslandssemester im arabischen Raum geworden wäre…

Nee, lieber nicht….
Erstmal wird sich sowieso auf Deutschland gefreut. Und auf Essen, denn sowas wird mir lange nicht mehr über den Weg laufen (*freu*): http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,522693,00.html

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