Trau keinem Chinesen mit schwarzen Haaren!

Die blonden sind ganz OK – aber davon gibt’s echt mal wenige… Ich glaub ich hab schon 2 gesehen – die waren aber Albinos, zählen die?

Hmmm… Ich muss mich hier mal wieder zu Wort melden, immerhin sind schon wieder so viele Tage vergangen, ohne dass ich was schriftlich festgehalten hab. Nach dem Universitäts-Disaster haben sich meine Prioritäten „etwas“ verschoben, das heißt: Entspannt frühstücken, relaxed in der Uni sein und abends lecker nen Büchlein lesen. Ich hab sowieso in den letzten Semestern kaum was außer Uni-Lektüre gelesen (*schääääm*). Dafür wird jetzt richtig losgelegt: Machiavelli & Kerkeling und die eine oder andere Finanzlektüre machen sich es gerade auf meinem Nachtisch gemütlich. Ja, der feine Herr kann nicht ohne Bildung – und wenn die asiatische Bildungselite nichts zu bieten hat, wird halt anderweitig nachgeholfen.

Apropos Bildungselite, sprich HKU… Der Verein nervt mich momentan nur noch. Irgendwie hab ich mittlerweile das Gefühl, als wenn die Chinesen manchmal deftig rassistisch sind. Seltsame Erfahrung, aber ohne witz: Klein, gelb – aber grausam. Wir (Austauschstudenten) sind manchmal wirklich nur Beiwerk und scheinen den Drill hier nur unnötig zu verlangsamen. Wenn ich ab und zu mal ne Frage stelle, gibts ziemlich abfällige Blicke und wenig Respekt. Das gleiche Bild zeigt sich aber auch in der Stadt – da ist das ganze aber auch ein bisschen nachvollziehbarer, denn die „Expats“ leben hier ein anderes Leben. Isoliert, mit enormem Lebensstandard (im Vergleich zum Rest) und unintegriert. Ich hab noch nie 2 Kulturen so sauber voneinander getrennt leben sehen. Die Expats sind wirklich „heimatlos“ (ex patria) und scheinen sich an diesem Fakt auch nicht zu stören… Ohne jemandem zu nahe zu treten zu wollen: Viele von denen sind nur wegen des Geldes hier, denn mit nem Expat-Vertrag verdient man ein Schweinegeld (Steuern: vielleicht 10%…) und die, die nicht wegen des Geldes hier sind, haben was verbrochen – so kommt mir das jedenfalls vor. Wer gibt sonst alles und jeden in der Heimat auf, um am Arsch der Heide unter 8 Millionen Chinesen zu arbeiten?

Was Hong Kong fehlt: Weltoffenheit. Metropolitan Culture. Lifestyle. Verglichen mit New York, Paris, London oder L.A. leben die Kulturen hier wirklich nebeneinander her. Sicherlich gibt es auch in NY „Chinatowns“ und „Little Italys“, aber die Bereitschaft, eine multikulturelle Gesellschaft existieren zu lassen, ist meiner Ansicht nach größer. In Hong Kong sind die Grenzen doch (noch?) sehr scharf abgesteckt.

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