Beijing – Day 2

OOops… Jetzt hab ich vor lauter Touri-Trubel garnicht geschafft, meinen Blog zu aktualisieren. Mittlerweile sitz ich schon wieder in Hong Kong und bin sicher gelandet. Trotzdem werd ich einfach jeden Tag hier reinstellen – alleine der Fotos wegen:

An unserem zweiten Tag in Peking hatten wir uns vorgenommen, Teile des „Standard-Programms“ abzuarbeiten – sprich: Platz des Himmlischen Friedens, Verbotene Stadt, etc. Da wir aber am Vorabend ne Runde trinken waren, kamen wir nicht so wirlich aus den Puschen… Kurz vor 10 gings dann aber doch noch runter ins Restaurant – Breakfast war angesagt:

Doch wurden wir etwas „verstört“ empfangen – no blekfäst, no blekfäst! Huh? Was? Wie? Wir haben HUNGER – do you understand? Die unfleundlich dleinblickenden Zitlonenfaltel wollten uns doch allen Ernstes davon überzeugen, dass die Küche um 10 Uhr schließt und es danach kein Frühstück mehr gibt… Unfassbar! Naja, mit unseren unglaublichen Verhandlungsfähigkeiten gabs dann doch noch ne Kleinigkeit und wir konnten uns gestärkt auf den Weg machen…

 Peking an sich ist ne sehr verrückte Stadt. Ganz seltsam – erinnert stark an Sozialismus-Propagandavideos – nur, dass das hier alles „real“ ist und aktuell. Die Polizeipräsenz war immens und die touristische ebenfalls… Der riesige „Tiananmen-Square“ war voll mit hauptsächlich asiatischen Touristen, die ihrem guten alten Führer Mao beim konservieren zugucken wollten. Chinesische Touristen sind wirklich ein komisches Volk. Irgendwie hat sich das für mich immer so angefühlt, als würden die irgendeine Aufgabe erfüllen und nicht wirklich Spaß bei der Sache haben.

 Lächeln verboten! Fotos werden in strammstehender Weise mit grimmigem Gesichtsausdruck geschossen… Wir tanzen da mal absichtlich aus der Reihe und verwundern gleichzeitig riesengroße Touri-Gruppen mit roten Baseballcaps.

Polizei war überall:

 

Im Großen und Ganzen war dieser zentrale Ort Pekings zwar imposant aber aus meiner Sicht irgendwie mehr einschüchternd als atemberaubend. Die umliegenden Prunkbauten der Partei haben schwer an Ost-Charme erinnert und machten auf mich einen sehr unfreundlichen und verschlossenen Eindruck… Irgendwie ist Kommunismus nicht nur eine politische Geschichte sondern vielmehr ein Zustand, der alles und jeden beeinflusst. Die Menschen hier war einfach „anders“. Das, was mich in Hong Kong ab und zu verwundert hat, scheint einen hier beinahe zu bedrücken…

Schluss mit Sozialismus – rein in die Vergangenheit hieß unsere nächste These. Die verbotene Stadt, eine der Hauptattraktionen Chinas stand auf dem Programm. Mao begrüßte uns Touris mit seinem besten Colgate-Lächeln (ich durfte an diesem Ort mal wieder Fotos mit kleinen Chinesinnen machen, die mich wohl für ne andere Art Spezies hielten… Yippie!). Der Fakt, dass diese „verbotene“ Stadt einmal eine „No-Go-Area“ für Pekings normale Bevölkerung darstellte und jahrhunderte alte Kultur beherbergt, hat mich schon beeindruckt, nur nahmen riesen Touristengruppen mit roten Mützen und eine extrem krasse Kommerzialisierung des gesamten Areals dieser verbotenen Zone irgendwie den Reiz.

Tempel gabs hier zu Hauf, doch leider war der Großteil gerade „under construction“, so dass die Gesamtanlage leider nicht in vollem Schein und Glanz zur Verfügung stand. Nach knapp anderthalb Stunden hatten wir 3 dann auch kollektiv genug von Tempeln und Schreinen und es ging durch den angeschlossenen Park raus aus der verbotenen Stadt, rein in die verboten verschmutzte Stadt – zurück nach Peking… Doch wir hatten noch nicht genug: Der Behai-Park stand noch auf dem Programm… Doch trotz phantastischer Feng-Shui-Architektur und schöner Landschaft haben wir diesen Park eher als kleine Ausruh-Stätte genutzt, denn die Hauptattraktionen (Bootfahren aufm See, riesen Dalai-Lama-Monument) waren entweder schon geschlossen oder nur mit horrenden Eintrittspreisen zu betreten (oder beides 😉 …). Irgendwie hatte ich das ungute Gefühl, dass alles – aber auch wirklich alles – Eintritt kostete… Die Kommunisten wissen halt, wie Touristen marktwirtschaftlich korrekt ausgenutzt werden können…

Total platt ging es dann am Abend weiter in einen Tipp des Lonely Planet-Guides. Leider hab ich den Namen gerade nicht parat, aber die gekochten Schweineohren schienen den Damen sehr gut zu schmecken….:

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