Beijing – Day 1

11.15am, Hong Kong International Airport – es geht los! Nachdem ich Franzi (Deutschland) und Christina (Dänemark) am Flughafen getroffen hatte, gings auf nach Beijing. Und schon der Anfang war stressig, denn im Damenparadies „Duty-free“ haben wir beinahe zuviel Zeit verbracht, so dass wir geschlagene 15 Minuten vor Abflug erst am Gate ankamen…

China Southern Airlines, Flug CZ309 nach Peking – voll mit Chinesen und irgendwie ein bisschen rumpelig, die Maschine. Der Start ar noch OK, obwohl das Fahrwerk meiner Meinung nach etwas zu viel Lärm machte, aber egal: wir sind sicher gestartet 😉 … Nach ca. dreieinhalb Stunden Flug und 30 Minuten Verspätung konnten wir endlich wieder Land sehen und der Pilot steuerte die Landebahn in Peking an. Aber der Kollege war ziemlich kurzsichtig, glaube ich… Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er die Bahn zu spät gesehen hatte, denn die Landung war sowas von heftig, dass mein Herz kurze Zeit stehen geblieben war… Dieser asiatische Bruchpilot hämmerte auf die Landebahn und kam erst nach einem kurzen Schlenker (!) auf derselben zum Stehen: HILFE!!!

Aaaahhh… Aber wir habens doch geschafft und ich bin lebendig in Chinas Hauptstadt angekommen… Direkt nach dem Flug gings ab ins Taxi, denn um 6 sollten wir am Hotel sein.

Peking stellte sich als das heraus, was man mir erzählt hatte: Laut, megadreckig aber „weiter“ als Hong Kong – und das gefiel mir von Anfang an. Hier gabs endlich mal wieder Straßen, die wie Straßen aussahen und Gebäude, die unter dem Begriff „Architektur“ zusammengefasst werden konnten. Und das Klima spielte auch mit. Anstatt 28°C und 80% Luftfeuchtigkeit erwarteten uns in Peking 15°C und beinahe europäisches Klima…

Endlich am Hotel angekommen:

Austin Powers, wir kommen! Das Hotel (Fortune Land Hotel, Beijing) sah wirklich aus, als wenn Austin Powers persönlich als Chefdesigner Hand angelegt hätte. Farbenfroh, verrückt und irgendwie überhaupt nicht China (bis auf das an der Rezeption keiner wirklich Englisch sprach…). Ich dokumentier das später nochmal…

Den Abend ließen wir dann gemütlich ausklingen, denn es war schon dunkel und wir hatten eher weniger Lust auf Sightseeing in the dark. Also: Lonely Planet konsultiert und die Bar- & Clubsektion studiert. „BED“ hörte sich verlockend an… Nicht nur dank „Sex and the City“-Erinnerungen, doch auch wegen der Empfehlung der Autoren. Die Tour dahin war mehr oder weniger Kamikaze pur, denn KEIN taxifahrender Chinese spricht auch nur ein WORT Englisch. Also mussten wir unserem gepanzerten Kollegen hier per Karte und Gestik erklären, wo wir hinwollten. Was mich ein wenig beunruhigte war, dass Mr.Wong eine Lupe rausholen musste, um unsere Karte zu entziffern und immernoch 3 Minuten brauchte, um die chinesischen Schriftzeichen zu entziffern… Sehtest gibts wahrscheinlich genausowenig wie Fahrprüfung.

Aber letztendlich kamen wir nach Taxifahrt plus 10 Minuten Walk in mittlerweile 8°C-kalter Umgebung am besagten Ort an:

„Lets go to BED!“ 🙂 Und die Bar war wirklich verrückt. Mitten in einem traditionell chinesischen „Hutong“, mitten in China und mitten im Nichts, fanden wir schlussedlich dieses Schild und uns erwartete eine echt coole Bar. Chillige Musik, coole Einrichtung und eine nette Getränkeselektion… Very Nice :)!

Heute gehts dann endlich los: Sightseeing in Peking! Mal sehen, was heute auf dem Plan steht…

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