Kapitel II

Heute war ein besonderer Tag – in zweierlei Hinsicht. Zum einen war der 14. Oktober leider Gottes der letzte Tag mit Caro hier in Hong Kong und zum anderen war der heutige Tag Halbzeit – Kapitel II meines Abenteuers in Asien wurde somit eingeläutet…

Die Zeit mit Caro war sehr schön, aber das hab ich auch nicht anders erwartet 😉 … 16 Tage Heimatexport mit allen Höhen und Tiefen, denn jedem, der länger als 4-5 Tage in dieser Stadt bleibt, fordert Hong Kong einiges ab. Irgendwann kommt zwangsweise der Tag, an dem einem alles zu viel wird und man am liebsten in einem schalldichten, klimatisierten Raum Urlaub machen möchte – egal wo: Hauptsache Ruhe und ein angenehmes Klima! Das gabs nichtmal in unserem „Hotel“: Caritas Oswald Cheung International House in Tin Wan… Auch, wenn wir im 15. Stock gewohnt haben – da wars auch nicht leise :(! Irgendwie kriegen es die Chinesen nicht auffe Reihe, Klimaanlagen so einzubauen, ohne ein riesen Loch in der Wand nach außen zu hinterlassen… Aber das war halb so schlimm – das Zimmerchen war im Gegensatz zu meiner stetigen Bleibe hier in Central reiner Luxus: Viel neuer und viel sauberer – leider nur zu weit draußen, denn Tin Wan liegt an der Südseite von HK Island und dementsprechend 25-30 Minuten von allem entfernt. Hier mal ein paar Impressionen aus der „Hood“:

Interessant an Tin Wan war, dass wir da beinahe die einzigen Ausländer waren… Ein totales Local-Viertel, in dem man wirklich ab und zu ziemlich seltsam angeguckt wurde.

Aber jetzt bin ich wieder zurück in der Caine Road, in meine Caritas Hostel. Home Sweet Home! Irgendwie fühle ich mich hier doch vertrauter und mein Supermarkt mit den ganzen Expats gefällt mir auch viel besser als der mit Reissäcken vollgestapelte Schuppen in Tin Wan… Jetzt gibts auch endlich wieder frische Unterbuxxen – übermorgen gehts ja auch schon los nach Beijing und da muss ich mich ja rausputzen! Denn der feine Herr logiert in einem „Boutique Hotel“ (www.boutiquelifestyle.com für Interessierte… 😉 ). Wie ich das von meinem Studentenbudget bezahle…? Die Richtige Internetseite anwählen, nett mit der Dame an der Rezeption korrespondieren und eine Dänin mit ins Zimmer nehmen – nach Adam Riese macht das 25 Euronen pro Nacht und das in einem Deluxe Double Room in einem Boutiquehotel. Sauber – ich freu mich schon! Ein Canadier hat in einer Rezension geschrieben, dass das Teil wie Austin Powers Lieblingshotel ausschaut – genau mein Fall würd ich sagen! Ich werde definitiv dokumentieren!

Der heutige Tag geht so langsam zu Ende und damit wie gesagt auch das erste Kapitel Hong Kong. Von heute sind es noch 68 Tage und die werden mit frischem Elan in Angriff genommen! Die Uni bleibt anspruchsvoll und nicht mein Fall, aber das versuche ich mehr und mehr „abzustempeln“ und als Teil meiner „Experience“ hier zu sehen. Die Stadt – hmmm… ja, die Stadt – Hong Kong bleibt Hong Kong und damit nicht meine Traumcity, aber damit lässt sich leben. Ich und mein iPod machen samt Sonnenbrille und Shorts ein unschlagbares Team, dass jeder Lärm- und Klimasituation Paroli bieten kann!

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