Liebe Gemeinde…

Whaoo… Über 1000 Mal wurde meine persönliche Seelen-Prostitutionsseite bisher besucht. Das ist phantastisch, rekordverdächtig und erstaunlich! Ich hätte nicht gedacht, dass mein persönliches Tagebuch sooo viel Interesse erzeugt. Aber wieso nicht? Ich freu mich über jeden Kommentar und jede Mail. Aber eins muss ich klarstellen: Ich sterbe nicht. Nein – das kommt einfach falsch rüber… Vielleicht sollte ich etwas an meinem Schreibstil arbeiten, oder einfach drauf achten, Gedanken nicht ungefiltert in Sätze zu sperren!? Nein, dann wär’s ja alles nur noch halb so interessant! Carry Bradshaw wär auch nicht berühmt geworden, hätte sie „Sex and the City“ mit nem Blatt vorm Mund veröffentlicht 😉 …!

Das besondere an meinem Aufenthalt hier ist einfach alles – alles ist neu, ungewohnt, verrückt und gewöhnungsbedürftig – aber ganz bestimmt nicht „schlecht“. Ich hab’s ja schon mehrfach angedeutet: Wär ich in Amerika, Australien, Europa oder sonstwo, wo die Kontraste nicht so offensichtlich wären, würden viele kleine Probleme einfach nicht existieren. Doch genau darin liegt ja der größte Bonus, glaube ich… Damals hab ich mich für Hong Kong entschieden, weil es der „verrückteste Ort ist, an dem Englisch gesprochen wird“ (Zitat Ende…). Jeder Tag hier in Hong Kong ist eine Erfahrung, jedes Erlebnis ist ein Schritt nach vorne, ein Gramm Lebenserfahrung, ein Stück Persönlichkeit. Und die „Perspektive“ eines Studenten verstärkt diese Erfahrungen. Klar sehne ich mich oft nach Europa, nach vertrauten Menschen, Orten und Gerüchen, doch wird dieses Semester hier in Hong Kong wertvoller sein, als alles andere, was ich bisher erlebt habe – davon bin ich fest überzeugt. Doch verständlicher Weise gibt es viele Tage, an denen diese Informations- und Eindrucksflut einen sprichwörtlich überschwemmt.

Das Bild find ich super: Nimm mich an die Hand 🙂 ! Das genau ist es, was ab und zu fehlt: Als Student und „Bewohner“ Hong Kongs ist man einfach ab und zu alleine und vieles wäre einfacher, wenn man die Eindrücke mit Menschen teilen könnte, die einem nahe stehen. Ein Praktikum hier wäre was komplett anderes. Man hat den ganzen Tag über was zu tun, kommt schnell in „gewohnte“ Tagesabläufe und kann abends machen, was man möchte – umgibt sich mit Menschen, die man kennt und verlässt selten die Spur. Das wäre definitiv meine 1. Wahl gewesen – hätte ich eine Wahl gehabt. Aber es geht darum, was zu lernen und das, was ich derzeit lerne und erfahre, steht in keinem Buch… No Way! In diesem Sinne: „Sure, Books Can Guide You – But Your Heart Defines You..!“

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