HKU touring HK Island

Nachdem der gestrige Tag mehr oder weniger flachgefallen ist, gings heute(Sonntag) mit der HKU-Truppe auf eine Touristenfahrt nach Hong Kong Island. Im Grunde sollte das ganze uns die Insel, auf der wir leben etwas näher bringen – das ganze war immerhin von der Universität organisiert, so dass wir mit großen Erwartungen um 8.45 Uhr an der Uni warteten. Zu meiner eigenen Überraschung hatten sich unglaublich viele Studenten bei den Touren angemeldet, so dass wir ganze 3 Busse vollgekriegt haben… Nach ner glatten halben Stunde gings dann auch endlich los – erster Stop war ein „Local Café“, wo wir unser Frühstück zu uns nehmen sollten. Das ganze entpuppte sich als „Café Honolulu“ und war ungefähr so „local“ wie das Oktoberfest in Westwood, Michigan… Aber egal – es gab etwas essbares, auch wenn das „Eggtart“ echt mal widerlich war, die Kaffee-Tee-Eiswürfelmischung war OK und das Pineapple-Bun (Ananasbrötchen?) war gar nicht mal schlecht. OK – so wirklich blendend war dieser Start nicht, aber wir hatten dennoch unseren Spaß. Gleich darauf gings nämlich weiter, der „Sampan-Ride“ in Aberdeen versprach eine Bootsfahrt im Hafen auf der Südseite von Hong Kong Island: Schöne Inseln, unberührte Fleckchen Erde, Ruhe und Entspannung… So stellte ich mir die Fahr in einem der historischen Boote vor – doch es kam GANZ anders. Ein vollbepackter Hafen, rappelvoll mit heruntergekommenen Fischerbooten, Müll und versunkenen Booten, ein dieselbetriebenes Stück Holz, das von einer grimmigen alten Chinesin gesteuert wurde und ein von Hochhäusern gesäumtes Ufer. Wenn in diesem Sumpf irgendwas lebendiges war: Respekt!

 

Das ganze war schon nach 20 Minuten zu Ende, aber ganz ehrlich: Mehr wollte ich in dem Moment auch nicht… Repulse Bay war die nächste Station: Eigentlich schade, denn genau da war ich ja schon am Freitag gewesen. Deswegen gings für uns auch nicht an den Strand, sondern in den nahegelegenen Park, der voll mit lustigen Statuen und Figuren war. Im Grunde stellte das ganze nichts anderes als eine Art Ansammlung religiöser Reliquien dar, die keiner Religion zuzuordnen war… Ein Sammelsurium von seltsamen Dingen, Wunschbrunnen, Buddha-Figuren, anderes Getier und Gift-Shops, echt mal witzig – aber die Chinesen sollen ja auch extrem abergläubisch sein.

Der nächste Stop war am Stanley-Market. Fragt mich nicht warum die uns dort hingeführt haben… In Retrospektive hat das echt alles getoppt. Wir waren eigentlich drauf vorbereitet, die Spots zu sehen, die die Uni für repräsentativ hält und nicht zu 100% touristische Orte wie dieser Ramsch-Markt. Aber seht selbst, das Dingen war die Mühe echt nicht wert… Egal, der Aufenthalt war nur von kurzer Dauer und der abschließende Besuch im „Museum of Costal Defense“ bescherte uns zumindest eine neue Perspektive auf die Stadt und ein paar interessante Informationen zu Hong Kongs jüngster Geschichte…

Im Großen und Ganzen war die Tour echt mal ein Reinfall – ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich die repräsentativsten und interessantesten Spots von HK Island waren, aber irgendwie spüre ich, dass das noch nicht alles war. Egal – die 100HK$ schmerzen nicht und ich hatte jedenfalls ne lustige Zeit mit den Leuten hier – auch wenn ich jetzt ziemlich im Eimer bin, denn gelaufen sind wir nicht zu knapp!

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