Meet the Fockers

Heute gings wieder richtung HKU -aber erst späääät, denn die letzten Tage haben mich schon ziemlich geplättet. 11 Uhr reicht vollkommen, dachte ich mir. Dann gings aber schnurstracks ab zur Uni, Foto schießen lassen und Registration abschließen… Die Uni zeigte sich auch von nem ganz anderen Bild, denn die riesigen Hallen und der Campus waren nicht mehr absolut leer, sondern es waren endlich mal nen paar Leute da. Und das beste: Viele Ausländer, die mindestens genauso hilflos waren wie ich. Super!

Nachdem ich mein schickes Foto für meinen Ausweis habe schießen lassen, hab ich direkt zwei Holländer getroffen, die direkt mit zum Lunch gekommen waren. Leider gabs nur nen Sandwich bei Starbucks – Holländer essen wohl ungern chinesisch. Egal – hauptsache Leute, die erstens kommunikativ sind und zweitens eins können: Englisch. Yeah – das war nicht schlecht, irgendwie fühlt man sich direkt ein wenig besser aufgehoben. Nachdem ich dann noch alleine weiter musste traf ich dann direkt noch zwei Deutsche, einen aus Hamburg City (Bucerius ;)…) und einen Kölner. Wie klein die Welt doch ist, dachte ich mir – aber irgendwie war ich auch froh…

Mit dem Kölner gings dann auch noch raus am Abend, Tsim Sha Tsui und Kowloon mit anschließendem Bar-Aufenthalt in Wan Chai, so war es jedenfalls geplant. Aber: Es kommt immer anders, als man denkt. Unser versprochener Treffpunkt Central MTR, Exit A wurde direkt abgeändert und zu MTR Mong Kok – ca. 20 Minuten weiter nördlich… Egal, dachte ich mir, hauptsache LEUTE. Davon gabs dann auch reichlich – denn aus der lockeren Runde wurden dann mal direkt 11 Leute aus 6 verschiedenen Nationen. Hmmm… Wird schon schiefgehen!

Tat’s auch – denn aus dem kurzen Sightseeingtrip durch Kowloon wurde dann direkt ein Shopping-Trip auf dem Temple Street Market. Aber eine Erkenntnis hat mir das dann doch gebracht: Es GIBT wirklich Leute, die diesen Schrott kaufen. Also gings mit samt ergattertem Schachspiel und allerhand anderem Schnickschnack weiter, zum versprochenen Abendessen. Zweite Erkenntnis: Es GIBT wirklich Leute, die in China in Läden gehen, die „Spaghetti Bolognese“ und „Western Style“-Kitchen anpreisen… Naja, ich will ja nicht meckern – aber Garlic Bread, Vegetables und Co. mit Messer und Gabel?

Hmm… Egal – wir hatten ja ein Ziel, für dass es sich lohnen würde, zu leiden: Ferry Pier mit Blick auf die beleuchtete Skyline von Central und anschließend Bars in Wan Chai. (Zitat: „Oohhh… There’s free Vodka? – We’re IN!“… Britische Staatsbürgerinnen, live and uncut.). Das erste Etappenziel wurde dann nach Stuuuunden auch erreicht, da der Schnickschnack nie endete und 11 Leute ne ziemlich lange Schlange formen können, wenn es darum geht, „schnell“ durch einen Straßenmarkt zu gelangen…

Der Blick auf die Skyline war natürlich unschlagbar und entschädigte für vieles (übrigens: Wer ist Skyline-Weltmeister… http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,501705,00.html), doch direkt im Anschluss fing es von einer Sekunde auf die andere sowas von an zu regnen, dass der Ausflug nach Wan Chai sprichwörtlich ins Wasser viel :(. Egal – Next Time! Morgen gehts ja auch zur ersten von 3 (?!) „Inauguration Ceremonies“ und da will man ja fit sein, ne?

Falls jemand fragt, warum es eigentlich fast überall in Hong Kong unglaublich stinkt: HIER ist die Antwort. Eine „Spezialität“ der HK-Chinesen: Dried Seafood. Riecht nach ner Mischung aus alten Socken, sauer gewordener Milch und Seetang. Und wird natürlich auf offener Straße verkauft. *Yummy*

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