Oh, Mann…

 

Was für ein Tag! Auch, wenn es nach lokaler Zeit gerade mal 10 vor 11 ist und die Stadt gerade aufzuwachen scheint, bin ich absolut im Eimer und erledigt. Nachdem ich am Flughafen angekommen war, hab ich dummerweise direkt meinen ersten Touri-Fehler begangen. Eingeschüchtert von der Vorahnung, dass kaum ein Taxifahrer Englisch verstehen wird, kam ein netter freundlicher Chinese auf mich zu, der perfektes Englisch sprach und mir direkt ein „Taxi“ anbot. Doch soweit ich das abschätzen kann, war das kein echtes Taxi, sondern irgend so nen Kumpel mit nem Van. Super, dass mir das erst im Auto aufgefallen ist. Schwupps, da saß ich in nem Auto mit nem Typen, der letztendlich natürlich kein Englisch sprach. Da wurde mir doch etwas mulmig – auch, wenn der Typ gerade mal halb so groß war wie ich, gingen mir doch einige Szenarien durch den Kopf – vor allem, weil der gute ununterbrochen am Telefon war… Naja, seine 40 Brüder hat er dann doch nicht angerufen, schien so, als wenn er sich die Wegbeschreibung abgeholt hatte. Nach 50 Minuten und einem kleinen Umweg bin ich dann irgendwo auf Hong Kong Island vor dem Caritas House angekommen – dort würde ich die kommenden Nächte verbringen.


Gut, dachte ich – gehste darein, checkst ein und gut ist. Doch von ner Rezeption, geschweige denn Schildern war weit und breit nichts zu sehen. Naja, ich lass mich nicht unterkriegen – durchfragen ist angesagt. Komischerweise sprachen die meisten Leute kaum oder nur bröckchenweise Englisch (Was ist hier nur los, ich dachte, das war mal ne Englische Kolonie???). Doch zum Glück hab ich dann doch noch das „Office“ gefunden und mein Zimmer beziehen können.

Völlig fertig betrat ich dann mein Zimmer – ne Mischung aus 60er-Jahre Charme und Motelinterieur, aber möbliert und vor allem ziemlich sauber und verhältnismäßig ruhig. Nur die Jungs im Bambusgerüst an der Kirche machen mir ein wenig Sorgen… Wenn die erstmal loslegen…!? Aber egal – ich bin so im Eimer, wird mir jetzt meine erste Mahlzeit einwerfen und dann hau ich mich hin.


Wenn Chinesen mit Stäbchen essen können, dann kann ich schon lange mit ner Nagelschere essen… J

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Eine Antwort zu “Oh, Mann…

  1. Harry Pollmann aka. hc

    War die Scheere schon „in use“?:-)

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